Transponderübergabe an die künftigen Bewohner „Wohnen im Park“

Transponderübergabe an die künftigen Bewohner „Wohnen im Park“

Den Gedanken des nachbarschaftlichen Wohnens und Wohnraum für Menschen zu schaffen um ein selbstbestimmtes Leben im Alter führen zu können, ist Zielsetzung der Siedlungs- und Baugenossenschaft bei dem jetzt fertiggestellten Bauprojekt Kupferstraße – Wohnen im Park – in Eslohe. Auf dem 3700 m² großen Grundstück mit herrlichem Blick auf den Kurpark sind 23 Wohnungen in den Größen von 52 m² bis 109 m² entstanden. Mit dem Caritasverband, der auf zwei Etagen des ehemaligen Kurhauses eine Sozialstation sowie 14 Tagespflegeplätze eingerichtet hat, stehen insgesamt über 2200 m² vermietbare Fläche zur Verfügung.

Zukunftsorientiert und umweltbewusst bieten zwei leistungsstarke Ladesäulen die Möglichkeit Elektrofahrzeuge zu „betanken“.

Am 29. November erhielten die künftigen Bewohner im Rahmen einer feierlichen Übergabe ihre Schlüssel bzw. Transponder für die neuen Wohnungen. Während noch einige fleißige Handwerker Restarbeiteten verrichteten, kamen die neuen Nachbarn bei Kaffee, Glühwein und frischen Waffeln schnell ins Gespräch. Den Weg zum Gemeinschaftsraum zeigte ihnen eine im Eingangsbereich weihnachtlich geschmückte Nordmanntanne.

Auch wenn die neuen Bewohner noch den Umzug vor sich haben, freuen sich alle auf Ihr neues Zuhause. Symbolisch erhielten sie mit dem Wohnungsschlüssel ein getöpfertes Windlichthäuschen.

Überwiegend wohnten die neuen Mieter schon vorher in der Gemeinde Eslohe und haben sich mit dem Umzug für eine barrierearme und „bequemere“ Wohnung entschieden. Im Erdgeschoss des Bestandsgebäudes befindet sich der große Gemeinschaftsraum mit Küche. Langweilig wird es dort mit Sicherheit nicht. Denn neben der Hausgemeinschaft werden nach Absprache auch Caritas und Gemeinde Eslohe den Raum mit Leben füllen. Zudem bieten die 60 m² alle Möglichkeiten für Familienfeiern.

Durch die Bewohner werden demnächst vielfältige Arbeiten in Eigenleistung erledigt und dadurch Mietnebenkosten eingespart.

Die SBG stellt fest: Zufriedene Mieter zeigen, dass nachbarschaftliches Wohnen in genossenschaftlich organisierter Form funktioniert und Anreize für weitere  Projekte dieser Art schafft.